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aktualisiert am: 28.08.2002
Leben und Arbeiten
Gemeindeportrait: Grabowhöfe
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Einwohnerzahlen
& Diagramm
Kirche Sommersdorf Badestelle Sophienhof
Die Gemeinde Grabowhöfe hat 1.134 Einwohner und setzt sich aus den Ortsteilen Sommerstorf, Louisenfeld, Panschenhagen, Baumgarten und Sophienhof zusammen und wurde 1338 erstmals in einen Brief von Fürst Nikolai von Werle erwähnt.
Die Endung -ow des ersten Teils des Ortsnamens verrät eine slawische Siedlung. 1783 wird Grabow noch Grabow genannt. 1797 wird es schon als Grabowhöfe geführt.
Im "Weißen Haus", welches das ehemalige Gutshaus Grabowhöfe ist, befinden sich kommunale Einrichtungen. Gern trifft man sich im kulturellen Zentrum der "Guten Stube". Grabowhöfe, bietet mit Schule, Arzt, Zahnarzt, Kita und Sportverein eine gute Infrastruktur.
Auch aus historischer Sicht hat die Gemeinde Grabowhöfe mit ihren umliegenden Ortsteilen einiges zu bieten. In der Nähe der "Alten Ziegelei" kann man die sehr gut erhaltenen Umrisse eines slawischen Burgwalls aus dem 10. Jahrhundert erkennen.
Nur wenige Kilometer von Grabowhöfe entfernt liegt der kleine Ort Sommerstorf mit seinen 81 Einwohnern. Am 6. April des Jahres 1289 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt. Hühnengräber belegen eine Besiedlung in der Bronzezeit. Am 21. Februar 1751 wurde der Dichter und Übersetzer Johann Heinrich Voß in Sommerstorf geboren und in der dortigen Kirche getauft. Heute befindet sich in dem ehemaligen Geburtshaus von Voß die Gaststätte "Zum Hufschmied" mit Blick auf die Sommerstorfer Kirche. Der gotische Backsteinbau wurde in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Einige Zeit später wurde der Turm aus Feldsteinen errichtet, was sehr gut zu erkennen ist, wenn man direkt davor steht. Im Kircheninneren befindet sich der barocke Altar, der aus dem 18. Jahrhundert stammt und mit Schnitzfiguren verziert ist.
Ein weiteres lohnenswertes Ausflugsziel für Pferdefreunde ist das Hotel und der Reiterhof "Alter Landsitz" in Sommerstorf. Dort befindet sich der Reiterhof mit einer Tribüne, eine Gaststätte mit Blick auf die Reithalle und das Stallgebäude, indem Pensionspferde unter-gebracht werden können. Die Pferdezucht, Pferdeausbildung, Reitunterricht und der Pferdesport sind Aufgaben der Anlage.
Das Glück der Erde liegt bekanntlich auf dem Rücken der Pferde und so kann man auf Reitwegen bei Ausflügen zu Pferd die Natur in vollen Zügen genießen. Lenkt man die Zügel in den kleinen Ort Panschenhagen mit seinen 60 Einwohnern, welcher am 6. April 1289 in einer Urkunde des Bischofs Herman von Schwerin erstmals erwähnt wurde, kann man sich im ehemaligen Gutshaus des Ortes am Töpfergut Panschenhagen erfreuen. Hier ist es möglich zu schauen und zu kaufen, aber auch, sich selbst zu betätigen.
Park Grabowhöfe Gaststätte zum Hufschmied